Landtagswahl 2022

 

Henrik Rump zu Besuch
bei Hellerich-Bau in Bad Fallingbostel

Bad Fallingbostel. Ob Tiefbau, Straßen- oder Kanalbau – das Unternehmen Hellerich-Bau in Bad Fallingbostel hat sich seit 1950 zu einem kompetenten Fachbetrieb sowohl für große Unternehmen als auch für kleine Privataufträge entwickelt. Geschäftsführer Jan Hellerich gab CDU-Landtagskandidat Henrik Rump einen Einblick in den 1950 von seinem Vater gegründeten Betrieb. Begleitet wurde der Politiker von den CDU-Stadtverbandsmitgliedern Sabine Jung und Hans-Heinrich von Hofe.

Aus der eigenen Sandgrube direkt auf dem Betriebsgelände wird Füllsand gewonnen, der es Hellerich-Bau ermöglicht schnell und individuell liefern. Auch die Verwertung von Bauschutt gehört zu den Leistungen des Familienbetriebes. Die Trennung der Baustoffe findet ebenfalls auf dem großen Betriebsgelände statt. Den aktuellen Baustoffmangel spürt auch der Geschäftsführer: „Momentan ist es für uns schwer zu kalkulieren. Preise, wie z.B. bei Stahl sind Tagespreise. Durch die derzeitigen Lieferschwierigkeiten können wir nicht spontan einkaufen, sondern müssen die Ware nehmen, wenn sie verfügbar ist.“ Das bedeute im Umkehrschluss, dass auch die Kunden flexibler sein müssten, wenn Termine aufgrund fehlender Materialien nicht eingehalten werden können.

Auf seine langjährigen Mitarbeiter kann sich der Geschäftsführer verlassen. „Wir haben hier so gut wie keine Fluktuation. Doch leider fehlen neue kompetente Fachkräfte“, bedauert er die derzeitige Lage. Die Arbeit im Baugewerbe habe für die Jugendlichen in den letzten Jahren immer mehr an Attraktivität verloren. „Alle meine Mitarbeiter sind über 30 Jahre alt“, macht er deutlich. „Für die Bauwirtschaft ist der Fachkräftemangel in Kombination mit den Corona-Folgen ein großes Thema“, berichtet der CDU-Landtagskandidat. „Wir müssen Bau als Branche und als Beruf wieder attraktiver machen.“ Hier seien auch Politik und die Bildungseinrichtungen gemeinsam mit den Unternehmen gleichermaßen gefordert.“

Auch die zunehmende Bürokratisierung erdrückt Hellerich zunehmend: „Wir gehen an der Bürokratie zugrunde. „Oft müssen wir sehr flexibel sein und schnell reagieren können. Doch jede noch so kleine Absperrung bedarf bei der Beantragung einen Vorlauf von drei Wochen“, ärgert er sich. „Wenn nur noch nach Aktenlage gearbeitet wird, wird viel Pragmatismus kaputt gemacht.“ Rump, der sich den Bürokratieabbau auf die Agenda gesetzt hat, pflichtet bei: „Das Baugewerbe schafft in ganz Niedersachsen und auch im Heidekreis Arbeitsplätze und gewährleistet die Versorgung der ganzen Bevölkerung in verschiedenen Bereichen. Es ist höchst problematisch, dass wir diesen Menschen, die ehrliche und wichtige Arbeit verrichten und dabei auch Verantwortung übernehmen, so viele Steine in den Weg legen. Wir müssen erreichen, dass in Zukunft auch für die Bauwirtschaft weitere bürokratische Hürden abgebaut werden können.“